{"id":397,"date":"2013-11-04T17:32:17","date_gmt":"2013-11-04T17:32:17","guid":{"rendered":"http:\/\/mushroomreishi.com\/?page_id=397"},"modified":"2020-04-29T16:42:42","modified_gmt":"2020-04-29T16:42:42","slug":"igel-stachelbart-hericium-erinaceus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mexikanischetortillas.de\/en\/igel-stachelbart-hericium-erinaceus\/","title":{"rendered":"Igel-Stachelbart (Hericium erinaceus)"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-size: 18px;\">Der <b style=\"font-size: 18px;\">Igel-Stachelbart<\/b> (<i style=\"font-size: 18px;\">Hericium erinaceus<\/i>), auch <b style=\"font-size: 18px;\">Affenkopfpilz<\/b>, <b style=\"font-size: 18px;\">L\u00f6wenm\u00e4hne<\/b>, <b style=\"font-size: 18px;\">Yamabusitake<\/b> oder Pom Pom\u00a0 genannt, ist eine Pilzart aus der Ordnung der T\u00e4ublingsartigen.<\/p>\n<p style=\"font-size: 18px;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/mexikanischetortillas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/IMG_56231-e1383232575427.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-299\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mexikanischetortillas.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/IMG_56231-e1383232532582-150x150.jpg?resize=150%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"font-size: 18px;\"><\/div>\n<h3 style=\"font-size: 18px;\">Makroskopische Merkmale<\/h3>\n<p style=\"font-size: 18px;\">Der Fruchtk\u00f6rper ist beigefarben, manchmal auch leicht r\u00f6tlich und kann Gr\u00f6\u00dfen von bis zu 30\u00a0cm erreichen. Die Pilze sind meist kurz gestielt und werden 10\u201325\u00a0cm dick. Die Oberseite ist faserig aufgerissen. An der Unterseite befinden sich weiche, dicht stehende Stacheln. Sie werden 2\u20135\u00a0cm lang und 1,5\u20132\u00a0mm dick; deren Oberfl\u00e4che ist bereift. Das Fleisch ist wei\u00dflich und besitzt eine z\u00e4he, etwas faserige Konsistenz. Das Sporenpulver ist wei\u00df.<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 18px;\">Mikroskopische Merkmale<\/h3>\n<p style=\"font-size: 18px;\">Die Sporen sind farblos, rundlich und besitzen eine glatte oder leicht warzige Oberfl\u00e4che. Sie messen 5\u20137\u00a0\u00d7 4\u20136\u00a0Mikrometer.<\/p>\n<h2 style=\"font-size: 18px;\">\u00d6kologie<\/h2>\n<p style=\"font-size: 18px;\">Der Igel-Stachelbart ist ein seltener Pilz, der als Wundparasit an \u00e4lteren Laubb\u00e4umen, zumeist Eichen und Buchen, w\u00e4chst.Er ist sowohl an stehenden, als auch an liegenden alten Baumst\u00e4mmen und St\u00fcmpfen zu finden. Der Pilz w\u00e4chst bevorzugt in W\u00e4ldern mit hoher Luftfeuchtigkeit.<\/p>\n<h2 style=\"font-size: 18px;\">Verbreitung<\/h2>\n<p style=\"font-size: 18px;\">Der Igel-Stachelbart ist in der Holarktis anzutreffen, wo er eine temperate Verbreitung findet. In Europa ist der Pilz weit verbreitet, aber \u00fcberall selten. Er kommt von Frankreich und Gro\u00dfbritannien bis Ungarn sowie von D\u00e4nemark und S\u00fcdnorwegen bis nach \u00d6sterreich und die Schweiz vor. In Deutschland w\u00e4chst der Igel-Stachelbart sehr zerstreut, ist jedoch in fast allen Bundesl\u00e4ndern mindestens einmal nachgewiesen.<\/p>\n<h2 style=\"font-size: 18px;\">Bedeutung<\/h2>\n<h3 style=\"font-size: 18px;\">Speisewert<\/h3>\n<p style=\"font-size: 18px;\">Im Gegensatz zu den meisten Stachelpilzen ist der Pom-Pom-Pilz essbar. Zur Zubereitung wird er ungewaschen (ansonsten w\u00fcrde er sich mit Wasser vollsaugen) in W\u00fcrfel geschnitten und in Butter oder \u00d6l angebraten. In Scheiben geschnitten kann der Pilz auch paniert und wie ein vegetarisches Schnitzel zubereitet werden. In der Konsistenz \u00e4hnelt der Pilz Meeresfr\u00fcchten. Sein Geschmack erinnert an Kalbs- oder Gefl\u00fcgelfleisch mit leicht fruchtigen Aromen von Kokosnuss und Zitronengras, die auf 4-Octanolid bzw. Limonen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n<h4 style=\"font-size: 18px;\">N\u00e4hrwert<\/h4>\n<p style=\"font-size: 18px;\">Bezogen auf den Mineralstoffgehalt ist der Igelstachelbart anderen Pilzen gleichwertig. Er enth\u00e4lt jedoch \u00fcberdurchschnittlich viele essenzielle freie Aminos\u00e4uren. In einer Studie nachgewiesen wurde ein Gehalt von 16\u00a0%. Insgesamt konnten 19 freie Aminos\u00e4uren nachgewiesen werden; fast alle f\u00fcr den Menschen essenzielle waren enthalten (mit Ausnahme von Methionin und Tryptophan).<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 18px;\">Zucht<\/h3>\n<p style=\"font-size: 18px;\">In China werden zum Anbau des Igelstachelbarts Beh\u00e4lter aus Kunststoff oder Glas verwendet. Als N\u00e4hrboden dienen S\u00e4gemehl, Altpapier, Reisstroh, Maiskolben, Zuckerrohr- und Baumwollabf\u00e4lle. Zus\u00e4tze von Kleie, Gips oder Saccharose sind \u00fcblich; insbesondere Weizenkleie f\u00fchrt zu kr\u00e4ftigen und schnell wachsenden Myzelen. Eine Gefahr ist mit zunehmendem Alter der Gr\u00fcnschimmel (Trichoderma).<\/p>\n<h3 style=\"font-size: 18px;\">Traditionelle Medizin<\/h3>\n<p style=\"font-size: 18px;\">In der chinesischen Medizin gilt der Affenkopfpilz als heilsam bei Magen- und Atembeschwerden, Nervenleiden, hohem Cholesterinspiegel, Krebs und geschw\u00e4chtem Immunsystem. Einige der ihm nachgesagten Wirkungen sind auch wissenschaftlich best\u00e4tigt worden<\/p>\n<p style=\"font-size: 18px;\">Quelle: Wikipedia<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Igel-Stachelbart (Hericium erinaceus), auch Affenkopfpilz, L\u00f6wenm\u00e4hne, Yamabusitake oder Pom Pom\u00a0 genannt, ist eine Pilzart aus der Ordnung der T\u00e4ublingsartigen. 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